Flexible Lösung mit
geringem Verwaltungsaufwand

Pensionsfonds

Seit dem 1. Januar 2002 sind Pensionsfonds als fünfte Möglichkeit der bisher bekannten Durchführungswege zugelassen.

Pensionsfonds dürfen eine risikoreichere Anlagepolitik betreiben. Insbesondere bei Aktien unterliegen Pensionsfonds keinen Restriktionen, wenn der Arbeitgeber die Mindestgarantie für die eingezahlten Beiträge übernimmt. Da jedoch die wenigsten Betriebe dazu bereit sind, muss die Garantie meistens über den Pensionsfonds selbst abgesichert werden. Das bedeutet, die Beiträge werden gesplittet: Ein Teil wird nach den strengeren Anlagevorschriften der Lebensversicherer investiert, um die Garantie auf den Kapitalerhalt abzusichern. Der Rest kann in börsennotierten Wertpapieren oder Investmentfonds angelegt werden, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen.

Insolvenzschutz:

  • Arbeitgeber müssen die zugesagten Versorgungsleistungen über den Pensions-Sicherungs-Verein absichern. Allerdings muss wegen der Kapitalerhaltsgarantie nicht die volle Leistung abgesichert werden, sondern nur 20 Prozent der zugesagten Rente. 

Auslagerung von Pensionsverpflichtungen (Pensionszusagen)

Für Unternehmen, die die lohnsteuerfreie Übertragung eingegangener Pensionsverpflichtungen planen, bietet der Pensionsfonds eine leistungsstarke Alternative. Eine Veränderung der unternehmens- spezifischen Versorgungsregelungen ist mit der Übertragung und dem Wechsel des Durchführungsweges nicht verbunden; die Zusagen bleiben in ihrer bisherigen Form erhalten.

Leistungen aus einem Pensionsfonds unterliegen der vollen nachgelagerten Besteuerung als sonstige Einkünfte sowie bei gesetzlich Krankenversicherten der Beitragspflicht zur Kranken- und Pflege- versicherung.

Die Vorteile der Pensionsfonds:

  • Recht auf Entgeltumwandlung wird erfüllt
  • Alle Zusagearten sind möglich (Beitragszusage mit Mindestleistung, beitragsorientierte Leistungszusage und Leistungszusage)
  • Versorgung von jungen Mitarbeitern ist möglich
  • Senkung der Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Entgeltumwandlung von bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG)
  • geringer Verwaltungsaufwand
  • bilanzneutrale Versorgungsleistungen und somit Stärkung der Liquidität Ihres Unternehmens
  • ermöglicht die lohnsteuerfreie Auslagerung von Versorgungswerken

Nachteile:

  • Beitragspflicht für die gesetzliche Insolvenzsicherung laut Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG)
  • Nur lebenslange Rentenzahlung möglich und einmalige Kapitalentnahme von bis zu 30 % des Versorgungskapitals
  • Kein versicherungsvertragliches Verfahren bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsverhältnisses möglich

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