Flexible Lösung mit
geringem Verwaltungsaufwand

Unterstützungskasse

Eine Unterstützungskasse ist eine rechtlich eigenständige Versorgungs- einrichtung und finanziert sich aus den Zuwendungen von einem oder mehreren Trägerunternehmen, welche ihre betriebliche Altersversorgung über eine Unterstützungskasse organisieren.

Der Arbeitgeber muss als Trägerunternehmen Mitglied der Unter- stützungskasse werden.

Sie dient in der Regel der Versorgung leitender Mitarbeiter und des GGF´s, da sie zusätzlich zu der Förderung lt. § 3 Nr. 63 EStG (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) genutzt werden kann und dem höheren Rentenbedarf Rechnung trägt.

Bei Finanzierung durch den Arbeitgeber ist die Beitragshöhe fast unbegrenzt steuer- und sozialversicherungsfrei.

Bei Finanzierung durch den Arbeitnehmer ist die Beitragshöhe fast unbegrenzt steuerfrei und bis zu 4 % der BBG zur Rentenversicherung sozialversicherungsfrei.

Die Unterstützungskasse gewährt den Arbeitnehmern der Träger- unternehmen Versorgungsleistungen, ohne Rechtsanspruch. Faktisch ist dies für den berechtigten Arbeitnehmer aber nicht relevant, da der Arbeitgeber für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann einsteht, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt (Subsidiärhaftung des Arbeitgebers). Bei Insolvenz des Arbeitgebers werden die Betriebsrenten grundsätzlich durch den Pensionssicherungs- verein (PSVaG) gezahlt, da eine gesetzliche Insolvenzsicherungspflicht bei diesem besteht.

Die Vorteile der Unterstützungskasse:

  • Senkung der Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bei Entgeltverzicht bis zu 4 % der BBG
  • Bei rückgedeckten Unterstützungskassen: Beiträge für die Rückdeckungsversicherung sind als Betriebsausgaben steuerlich voll abzugsfähig
  • Verlagerung der zugesagten Versorgungsverpflichtungen auf externen Versorgungsträger
  • bilanzneutrale Versorgungsleistungen und somit Stärkung der Liquidität Ihres Unternehmens
  • laufende und regelmäßige Beitragszahlungen
  • Erhöhung der Rente durch zusätzliche Förderung, neben der Förderung lt. § 3 Nr. 63 EStG
  • Insolvenzschutz durch PSVaG

Nachteile:

  • Das Recht auf Entgeltumwandlung wird nicht erfüllt
  • Bei Arbeitgeberwechsel schwer zu übertragen, da neuer Arbeitgeber Mitglied der Unterstützungskasse als Trägerunternehmen werden und sowohl Mitglieds- und PSV-Beiträge bezahlen muß
  • Keine private Fortführung möglich
  • Mangelnde Flexibilität
  • Verträge bleiben in der Regel bis zum Ableben des Mitarbeiters im Unternehmen
  • Kein versicherungsvertragliches Verfahren möglich
  • Einschränkung der Leistungshöhe

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